Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich mich jetzt auf den Weg machen um Carmen Brack, die Dirigentin der Schülerkapelle, zu treffen. Aber im notwendigen Lockdown bleibe ich natürlich weiter zu Hause. Da mir aber wieder mal langweilig war, habe ich einfach den Telefonhörer geschnappt und Carmen angerufen.

 

 Ich bin schon ganz gespannt, was mir Carmen wohl erzählt.

 

Fridolin: Hallo Carmen. Schön, dass ich heute mit dir telefonieren kann. Du bist schon 23 Jahre Dirigentin der Schülerkapelle. Kannst du dich noch an die erste Probe erinnern?

Carmen: Ja, natürlich. Ich war damals ganz schön aufgeregt, denn wir hatten schon bald darauf unseren ersten Auftritt in der Lichtleskirche an Heilig Abend.

Fridolin: Die Schülerkapelle probt immer montags von 16:45 bis 17:45 Uhr. Was trainierst du in dieser Zeit mit den Kindern?

Carmen: Unsere Musikstücke sind kunterbunt. Von Radio-Hits, Filmmelodien bis zur traditionellen Blasmusik ist alles dabei.

Fridolin: Das klingt ja richtig spannend. Und was von alldem bereitet dir in der Probe die meiste Freude?

Carmen: Dass wir alle gemeinsam mit viel Spaß und einen musikalischen Ohrwurm die Probe beenden können.

Fridolin: Die Schülerkapelle ist das erste Orchester, in dem die Kinder gemeinsam musizieren. Wie sieht die erste Probe für die Kinder aus, sind sie sehr aufgeregt?

Carmen: Sicherlich sind die Kinder etwas aufgeregt. Jedoch bei uns gibt es für jeden neuen Musiker einen Paten, der ihm bei der Probearbeit hilft.

Fridolin: Manchmal ist in der Probe ganz schön viel los. Wie schaffst du es, dass alle Jungmusiker motiviert dabei sind?

Carmen: An dieser Stelle möchte ich mich bei den Fortgeschrittenen Musikern bedanken, die die Jungmusiker durch ihr Können mitziehen und unterstützen.

Fridolin: Was erzählst du jemandem, der überlegt, ob er auch in der Schülerkapelle spielen möchte?

Carmen: Bei uns ist keiner allein. Gemeinsam musizieren macht Spaß!

 

 In der Probe mit Carmen wird es nie langweilig.
Gemeinsam entlocken alle ihren Instrumenten tolle Töne.

 

Fridolin: Oh, jetzt habe ich dich aber lange aufgehalten. Herzlichen Dank Carmen, dass du mir so viel über deine Tätigkeit als Dirigentin der Schülerkapelle erzählt hast.

Bis bald, euer Fridolin Frosch

 

Hallo zusammen,

oder „Narri, narro!“. Ja, eigentlich hätten wir am vergangenen Samstag als Rennicher Schlümpfe auf dem Faschingsumzug in Dennach musiziert. Der Faschingsumzug musste, wie so Vieles, aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen. Da ich schon ganz traurig darüber war und wenigstens ein bisschen Fasching bei mir zu Hause haben wollte, habe ich geschaut, was in den vergangenen Jahren so los war. Da habe ich so einiges entdeckt. Die Jungmusiker trafen sich meist am späten Vormittag. Noch einmal wurden die stimmungsvollen Faschingslieder geübt, sodass die Narren am Straßenrand damit erfreut werden konnten. Da fleißiges Proben hungrig macht gab es natürlich eine Stärkung. Alle Musiker konnten sich bei heißen Saiten, Brötchen und Getränken stärken. Anschließend konnte die Verwandlung zum Schlumpf beginnen. Schnell ins Schlumpfoutfit geschlüpft, schon wurden die Jungmusiker mit blauer Schlumpffarbe geschminkt. Dann konnten schon einige Rennicher Narren mit den Faschingsliedern erfreut werden. Und schon ging es endlich los in Richtung Dennach. Im ganzen Ort war bereits ein buntes Treiben, unter das sich nun auch die Rennicher Schlümpfe mischten.

 

Gleich geht's los! Wir sind dabei!

 

Der Startschuss für den Umzug fiel und somit spielten die Jungmusiker auch ihr erstes Musikstück. Das Repertoire hat sich im Laufe der Jahre stets erweitert. Auf Wunsch einiger großer Schlümpfe kam das Stück „Babylon“ hinzu. Und natürlich durfte auch das „Lied der Schlümpfe“ nicht fehlen. So tanzten alle Narren begeistert am Straßenrand zur schwungvollen Faschingsmusik. Zum Abschluss trafen sich alle Narren in der Dennacher Turnhalle. Auch hier durften die Rennicher Schlümpfe ihre beliebtesten Hits präsentieren.

 

Jede Menge Stimmung und gute Laune brachten die Rennicher Schlümpfe in die Dennacher Turnhalle.

 

Die Narren belohnten den gelungenen Auftritt mit tosendem Applaus. Nun warten wir gespannt auf das nächste Jahr und hoffen, dass wir dann wieder durch Dennach schlumpfen können. Bist du auch dabei?

Vielleicht bist du ja neugierig geworden und hast Lust, in einem solch tollen Orchester zu musizieren. Dann melde dich doch einfach beim 1. Vorsitzenden Klaus Mangler unter der Telefonnummer 0175/2737513. Ich bin fest überzeugt, dass du jederzeit herzlich Willkommen bist!

Bis bald, euer Fridolin Frosch

 

 

Hallo zusammen,

da bin ich endlich wieder. Ich hoffe sehr, dass ihr trotz allem ein schönes Weihnachtsfest hattet und gut ins neue Jahr gekommen seid. Eigentlich wollte ich mich jetzt auf den Weg machen um Michael Ferdinand, den Dirigenten der Jugendkapelle, zu treffen. Aber im notwendigen Lockdown bleibe ich natürlich weiter zu Hause. Da mir aber so langweilig war, habe ich dann einfach den Telefonhörer geschnappt und Michael angerufen.

 

Ich bin schon ganz gespannt, was mir Michael wohl erzählt.

 

Fridolin: Hallo Michael, schön. Dass ich heute mit dir telefonieren kann. Du bist noch gar nicht so lange Dirigent der Jugendkapelle. Kannst du dich noch an die erste Probe erinnern?

Michael: Ja sicher. Alle waren nervös und aufgeregt. Hinterher gab es Süßigkeiten zur Belohnung.

Fridolin: Die Jugendkapelle probt immer montags von 18:00 bis 19:30 Uhr. Was trainierst du in dieser Zeit mit den Jungmusikern?

Michael: Ich probiere gerne moderne Arrangements und auch ein bisschen jazziges.

Fridolin: Das Frühjahrskonzert 2020 musste leider ausfallen. Da hätte die Jugendkapelle zum ersten Mal unter deinem Dirigat gespielt. Könnt ihr die Musikstücke dennoch irgendwann dem Publikum präsentieren?

Michael: Sicher, sobald wir wieder auf eine Bühne dürfen.

Fridolin: Als Dirigent muss man so einiges über die unterschiedlichen Instrumente wissen, damit sie gut zusammenklingen. Spielst du auch ein Instrument oder vielleicht sogar mehrere?

Michael: Das sind im Laufe der Zeit recht viele geworden: Trompete, Posaune, Tuba, Sax, Banjo, Schlagzeug, E-Bass. Ich lerne gerne neue Instrumente.

Fridolin: Was bereitet dir in der Probe mit der Jugendkapelle am meisten Freude?

Michael: Es herrscht eine lockere Atmosphäre und trotzdem steigern wir beständig das Niveau.

Fridolin: Was würdest du jemandem raten, der überlegt, ob er auch in der Jugendkapelle spielen möchte?

Michael: Ich freue mich über jeden neuen Musiker/in. Einfach mal vorbeischauen, dann können wir alles weitere besprechen.

 

In der Probe der Jugendkapelle mit Michael ist immer was los.

Da wird Gemeinschaft großgeschrieben.

 

Fridolin: Oh, jetzt habe ich dich aber lange aufgehalten. Vielen Dank Michael, dass du mir so viel über deine Tätigkeit als Dirigent der Jugendkapelle erzählt hast.

Nun bin ich gespannt, ob ich in den nächsten Wochen noch mehr Mitglieder des Fördervereins finden kann. Was die wohl zu erzählen haben? Falls du jetzt schon neugierig bist, melde dich beim 1. Vorsitzenden Klaus Mangler unter der Telefonnummer 0175/2737513.

Bis bald, euer Fridolin Frosch

 

 

Hallo zusammen,

beim letzten Mal habe ich Jana getroffen. Sie hat mir so viel über „ihren“ Verein erzählt. Ich bin schon mächtig neugierig, wenn ich als nächstes treffen werde. Eigentlich wollte ich mich schon auf den Weg machen. Aber dann kam der leider notwendige leichte Lockdown. Also bleibt auch ein Frosch wie ich daheim! Aber Moment mal, was hat Jana mir erzählt? Die Jugendkapelle reist gemeinsam mit der Schülerkapelle immer wieder nach Tripsdrill? Da muss ich doch gleich nochmal nachschauen… Ich habe so viele alte Amtsblätter der Gemeinde Straubenhardt aufgehoben. Ob ich da was finde? Los geht’s. Im Jahr 2013 war der erste Besuch in Tripsdrill. Ein ganz schön aufregender Tag stand bevor. Natürlich wollten alle den Park mit seinen Fahrgeschäften erkunden. Aber es wäre kein Orchesterausflug, wenn nicht auch Musik machen auf dem Plan stehen würde. Den Besuchern in Tripsdrill sollte ein kleines Platzkonzert dargeboten werden. Was die wohl zur Feldrennacher Musik sagen? Natürlich wurden die Jungmusiker mit viel Applaus belohnt. Die Parkbesucher staunten nicht schlecht, mit welch modernen Liedern sie da nichtsahnend überrascht wurden. In Tripsdrill ist ja schließlich auch nicht alle Tage so ein großes Jugendorchester zu sehen.

 

 Starke Töne, toller Sound! So begeistert das Orchester die Parkbesucher.

 

Vor und nach dem Konzert gab es natürlich jede Menge Spaß bei den unterschiedlichen Fahrgeschäften. Und was lese ich da gerade? Jana war schon im Jahr 2013 dabei. Damals noch ein paar Jährchen jünger, aber nicht weniger mutig. Auf die Frage, ob sie noch einmal die Holzachterbahn Mammut fahren wolle, kam sofort die Antwort: „Da braucht ihr mich nicht zu fragen. Ich sage sowieso ja!“ 2014 ist die Jugendkapelle auch nach Tripsdrill gefahren. Es war wohl ein ordentlich heißer Tag. Da kam die Erfrischung bei den Wasserfahrgeschäften gerade richtig. Doch oje, 2016 fand das Platzkonzert schon bei ein paar wenigen Regentropfen statt. Nach dem Konzert hatte Petrus jedoch kein Einsehen mehr. Er drehte die Wasserhähne bis zum Anschlag auf. Einige Jungmusiker konnten sich gerade noch unterstellen. Andere waren komplett durchnässt. Gut, dass zeitnah die Heimfahrt geplant war, um sich wieder trocknen zu können. Apropos Heimfahrt, die war mitunter auch ganz schön lustig. Der Busfahrer wollte seinen Fahrgästen noch ein bisschen Achterbahn bieten. So gab es die ein oder andere Gratisrunde im Kreisverkehr. Natürlich wurde jede Extrarunde lautstark bejubelt. Es ist toll zu sehen, dass die Jungmusiker nicht nur in der Probe und bei den Auftritten jede Menge Spaß haben, sondern dass sie auch außerhalb dessen tolle Dinge unternehmen.

 

 Der geplante Ausflug nach Tripsdrill von 2020 wird selbstverständlich nachgeholt. Wir sind auf jeden Fall wieder dabei!

 

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich loshüpfen um mir anzuschauen, wer der Chef der Jugendkapelle ist. Irgendjemand muss ja schließlich aufpassen, dass alle Instrumente zusammen gut klingen und ein tolles Musikstück zu hören ist. Aber da ja immer noch der Lockdown gilt, bleibe ich natürlich daheim. Ich war schon ganz traurig, dass ich nichts Neues mehr erleben kann. Aber was war das? Ich habe meinen Froschbriefkasten aufgemacht und was kam mir da entgegen? Ein Foto mit drei lachenden Mädchen. Da muss ja was Besonderes passiert sein, wenn sie so glücklich aussehen. Ich war sehr neugierig, sodass ich den 1. Vorsitzenden Klaus Mangler angerufen habe. Er hat mir erzählt, dass Kiara, Luisa und Selina das Jugendmusikerleistungsabzeichen (JMLA) in Bronze bestanden haben. Dafür sind sie extra bis nach Grünwettersbach gefahren. Zuvor mussten sie jedoch erst mal ein bisschen was lernen. Sie übten Aufgaben in Rhythmik, Gehörbildung und Musiktheorie. Außerdem studierten die Jungmusikerinnen mehrere Stücke mit ihrem Instrument ein. Alles natürlich mit jeder Menge Spaß, denn dann gelingt das Üben ganz leicht. In Grünwettersbach fand die Prüfung für das Abzeichen statt. Schnell waren die Fragebögen mit den richtigen Antworten ausgefüllt. Und auch mit ihren Musikstücken begeisterten die Musikerinnen das Prüfkomitee. So konnte am Ende des Prüftages zum erfolgreich bestandenen JMLA in Bronze gratuliert werden. Wir sind stolz auf die drei Jungmusikerinnen, dass sie in ihrer Freizeit die Vorbereitung für das Abzeichen absolviert und die Prüfungen mit Bravour bestanden haben.

 

Sie haben es geschafft! Gratulation an die Jungmusikerinnen!

 

Und wisst ihr, was mir Klaus Mangler noch verraten hat? Er findet es spitze, dass die Jungmusiker immer wieder wunderbar von Carmen Brack und den jeweiligen Instrumentalausbildern bestens auf die Prüfungen vorbereitet werden.

 

Hallo zusammen,

da bin ich endlich wieder. Ich hatte in den letzten Wochen so einiges zu erledigen. Aber da lief ich doch eines Montags um kurz nach 18:00 Uhr bei Lillix vorbei. Moment Mal, was klingt hier so? Schauen wir doch mal nach…

 

Fridolin: Ui, wer bist denn du?

Jana: Ich bin Jana und spiele in der Jugendkapelle in Feldrennach.

Fridolin: Aha, die Jugendkapelle sind also die ältesten Nachwuchsmusiker. Wie alt seid ihr denn im Orchester und wann genau probt ihr?

Jana: Wir sind von 14 bis 18 Jahre. Unsere Probe findet jeden Montag, außer in den Ferien, von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.

Fridolin: Ich bin schon ganz gespannt, wieso bist du im Musikverein? Um ein Instrument zu lernen?

Jana: Ich muss gestehen, als ich angefangen hatte dachte ich, dass nur das der Plan sei, aber ich habe gelernt, dass so viel mehr dahintersteckt!

Fridolin: Das hört sich spannend an. Erzähl mir bitte mehr.

Jana: Ein Verein, oder um genau zu sein unser Verein, hat doch so viel mehr zu bieten. Bei uns gibt es nämlich nicht nur den spaßigen Instrumentalunterricht, sondern auch 3 tolle Kapellen und in jeder einzelnen wird man mit Freude aufgenommen. Ich habe im Musikverein nämlich nicht nur ein tolles Hobby gefunden, oder einen Ausgleich zur Schule, sondern vor allem eine Familie.

Fridolin: Klingt ja so, als würdest du immer gerne kommen, weil es nicht nur „Arbeit“ ist sondern auch jede Menge Spaß macht.

Jana: Bei und wird Spaß großgeschrieben, weshalb ich mich auch immer wieder auf den Montag freue, weil ich weiß, dass ich dann wieder zu meinen Freunden in die Musikprobe gehen kann.

Fridolin: Da ist es doch fast ein bisschen wenig, wenn man sich nur einmal in der Woche sieht, oder?

Jana: Bei uns im Verein gibt’s ja noch so viele Aktionen mehr. Ich freue mich auch auf die tollen Ausflüge, die wir gemeinsam unternehmen zum Beispiel den Erlebnispark Tripsdrill oder das Probewochenende Burg Steinegg.

Fridolin: Was würdest du also jemandem sagen, der den Verein noch nicht kennt?

Jana: Meiner Meinung nach ist ein Verein das Beste was einem passieren kann, deshalb ist meine Empfehlung: Komme zum Förderverein! Sei kein Frosch, mach mit!

 


Jana spielt leidenschaftlich Trompete in der Jugendkapelle und engagiert sich zudem als Jugendvertreterin

 

Fridolin: Oh, jetzt habe ich dich aber lange aufgehalten. Vielen Dank Jana, dass du mir so viel über deinen Verein und die Jugendkapelle erzählt hast. Nun bin ich gespannt, ob ich in den nächsten Wochen noch mehr Mitglieder des Fördervereins finden kann. Was die wohl zu erzählen haben?